Rebstock mit Erde, Rebschere und Hand im Weingut Hareter – Hier beginnt der Einfluss von Histamin und Wein.

Histamin

und Wein

Histamin und Wein – was bedeutet das eigentlich?

Histamin und Wein sind für viele Genießer ein sensibles Thema.

Histamin und Wein sind für Menschen mit Histaminintoleranz ein sensibles Thema. Viele reagieren mit Kopfschmerzen, Hautrötungen oder Verdauungsbeschwerden. Der Grund: Histamin entsteht während des natürlichen Gärungsprozesses – und ist somit grundsätzlich in jedem Wein enthalten, egal ob Rotwein, Weißwein oder Rosé.

Einen vollständig von Histamin freien Wein gibt es nicht. Dennoch können Histaminwerte im Wein deutlich reduziert werden – und genau hier setzt ein bewusster An- und Ausbau an.

Wie entsteht Histamin im Wein?

Histamin bildet sich vor allem während der alkoholischen Gärung und bei der malolaktischen Gärung (biologischer Säureabbau). Entscheidend für den Histamingehalt sind:

  • Qualität und Gesundheitszustand der Trauben
  • Natürliche Stabilität während der Vinifikation
  • Ausbauart (Wechselspiel zwischen Reduktion oder Oxidation)
  • Stabilisierung durch Feinhefelagerung
  • Oxidationspotenzial
Der Ausbau entscheidet somit auch darüber, wie viel Histamin im Wein enthalten ist.
Alter Sessel mit zwei Flaschen histamingeprüften Weins im Weingut Hareter – Histamin und Wein aus den Rieden von Weiden am See.
Einzelne Rebe ragt aus der Rebzeile im Weingut Hareter – Einfluss von Histamin und Wein.

Gibt es Wein, frei von Histamin?

Laut EU-Verordnung darf ab dem 01.01.2015 bei Wein die Bezeichnung „histaminarmer Wein bzw. histaminfreier Wein“ nicht mehr verwendet werden.

Winzer dürfen jedoch Analysewerte angeben. Weine mit einem Histaminwert bis 0,1 mg/L gelten allgemein als sehr niedrig im Gehalt.

Histamin und Wein schließen sich nicht aus. Entscheidend sind Herkunft der Trauben, Ausbauweise und transparente Analysewerte. Wer auf histamingeprüfte Weine achtet, kann auch mit Histaminintoleranz bewussten Weingenuss erleben.

Warum histamingeprüfte Weine von Hareter?

Beim Weingut Hareter werden ausschließlich biodynamische Trauben verarbeitet. Die Trauben werden händisch gelesen und sorgfältig selektiert.
  • Vinifikation ohne unnötige Zusätze (no added nonsens)
  • spontane, stabile Gärung
  • keine bewässerten oder gedüngten Weingärten
  • reduzierter Schwefeleinsatz durch hohe natürliche Stabilität
Das Ergebnis sind präzise, klar strukturierte Weine mit kontrolliert niedrigem Histamingehalt – analysiert und nachvollziehbar vinifiziert.
Thomas und Claudia Hareter bei der Qualitätskontrolle der Weinverarbeitung im Keller – Histamin und Wein aus den Rieden von Weiden am See.

Alle Weine der Serien GOOD STORIES und CLASSICS sind histamingeprüft!