Lagen

Dulnhe-Rosnberi-Weingut-Hareter-Thomas

DULNHE:
Der Name „DULNHE“ setzt sich aus zwei Teilen zusammen:
Nämlich einerseits aus „DULN“, was von der mittelhochdeutschen „tolde“, der Pflanzenkrone oder Quaste, kommt. Und andererseits aus „HE“, „Höhe“, also ein kleiner Berg bzw. Hügel.
Früher, als unsere Großeltern noch Kinder waren, wurden vor dem gesetzlich festgelegten Erntebeginn die „Hiata“, also die Weingartenhüter, bestellt. Sie waren dafür verantwortlich, dass die Trauben bis zur Ernte dort blieben, wo sie gewachsen waren. Als Zeichen, dass die „Hiata“ nun im Einsatz waren, wurden gut sichtbar lange Akazienstäbe mit „Duln“, also größeren Kräuter- und Blumensträußen an der Spitze, aufgestellt. Die „DULNHE“ war einer der Punkte in Weiden/See, wo die Weingartenhüter eine Hütte hatten und eben diese Akazienstäbe mit der „Duln“ aufstellten. (Im Lagenverzeichnis wird die „DULNHE“ als „Zeiselberg“ geführt.)

Der Boden ist geprägt von Kies und lehmigem Sand im Unterboden. Sie gilt als eine der kalkreichsten Böden und um den Neusiedlersee.

Herkunft schmeckt man!

ROSNBERI:
ROSNBERI“ bezeichnet eine kleine Anhöhe („Beri“ = Berg) in Weiden, die nach den dort wachsenden wilden Rosen benannt ist. (Im Lagenverzeichnis als „Rosenberg“ zu finden.)
Die Hagebutten, also die Früchte der Rose, heißen in unserem Gebiet „Heitschal“, was mittelhochdeutsch dem „hage“, der Heckenrose, entspricht. Und weil auf dem Weidner Rosenberg so viele „Heitschal“ wachsen, werden die Weidner auch „Heitschala“ genannt …

Der Boden auf dem „ROSNBERI“ ist sehr schottrig, lehmig und eisenhaltig.

Weiden-Rosenberi-Dulnhe-Hareter