Wie Histamin in den Wein kommt

Histamin ist ein biogenes Amin, das vom menschlichen Körper selbst produziert und mittels Nahrung aufgenommen wird. Es erfüllt allerhand Aufgaben bei verschiedenen Abläufen und ist daher grundsätzlich notwendig. Bis zu einer bestimmten Menge. Bei den meisten Menschen wird dieser Grenzwert selten oder nie erreicht, bei Patienten mit einer Histamin-Intoleranz ist diese Grenze deutlich herabgesetzt und es reichen schon kleinste Mengen, um zB Atemnot, Blutdruckabfall, Rötung der Haut, Übelkeit, Kopfschmerzen hervorzurufen. Hier ist dann eine histaminarme Diät angesagt, sprich: viele, echt leckere Lebens- und Genussmittel sind tabu. Wein auch. Das ist die schlechte Nachricht.

Die gute Nachricht: Es gibt Wein mit einem Histaminrestwert unter 0,1 mg/l – und wir haben ihn. Nämlich fast alle unsere Weine!

Gründüngung im Bioweingarten

Histamingeprüft ist hier Standard!

blühende Weingartenbegrünung

Es hat sich herausgestellt, dass unsere Trauben entschieden mehr Antioxidantien (Reduktone) haben, die verhindern, dass im Ausbau des Bioweines Histamin entsteht. Wir versuchen, diese Reduktone durch den gesamten Reifeprozess zu erhalten und so zu verhindern, dass der Wein (zu viel) Histamin bildet. Damit wir dann letztendlich wissen, welchen Restwert der Wein hat, lassen wir ihn in einem speziellen Labor untersuchen. Die Bestimmbarkeitsgrenze liegt hier bei 0,001 mg/l, ab weniger als 0,1 mg/l gilt Histamin als „nicht nachweisbar“. (Laut EU-Verordnung darf ab dem 01.01.2015 bei Wein die Bezeichnung „histaminarmer Wein” und “histaminfreier Wein“ nicht mehr verwendet werden.)

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