Heytshala rot 2018

13.50

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Beschreibung

Intensive schwarze Beerenfrucht in der Nase und feiner, rauchiger Kräutertouch.
Am Gaumen wirkt der Naturwein elegant und kühl, hat eine gute Komplexität und außergewöhnlich feine Textur; mineralisch-salziger Nachhall. Naturwein mit Glou-Glou-Effekt 😉

18 Jahre alte Blaufränkisch-, St. Laurent- und Zweigelt- Reben (40-40-20%), Schotterboden mit lehmigem Unterboden

Ernte von Hand im September 2018, Gärung auf der Maische im Stahltank, Maischeumwälzung von Hand, 
Maischestandzeit 30 Tage, biologischer Säureabbau und Ausbau im großen Holzfass, minimaler Schwefelzusatz

Histamingehalt: 0,16 mg/l

Dass dieser Wein nur aus Weiden am See kommen kann, lässt schon der Name vermuten. Denn „Heytshala“ werden die Weidner von den Nachbarorten mehr oder weniger liebevoll genannt - aufgrund der vielen wilden Rosengewächse (Hagebutte = "Hetscherl"), die die Weidner Weingärten oft säumen. Sogar eine ganze Lage trägt den Namen „Rosenberg“, aber das ist eine andere Geschichte… Wie auch immer, so unverwechselbar die Weidner aufgrund ihrer unvoreingenommenen Art und ihres ureigenen Dialekts sind, so einzigartig ist auch der „Heytshala“: unverwechselbar, weil dieses Klima und diese Böden gibt’s halt nur in Weiden am See …

Fünf Brüder sind’s, zur gleichen Zeit geboren,
Doch zweien nur erwuchs ein voller Bart,
Zwei andern blieb die Wange unbehaart,
Dem dritten ist der Bart zur Hälft’ geschoren.

In diesem mittelalterlichen Rätsel sind die fünf Kelchblätter der Rose gemeint, die auch auf der Hagebutte sehr gut erkennbar sind. Diese Kelchzipfel tanzen geradezu auf dem Etikett und spiegeln die Lebensfreude wider, die dem Wein innewohnt.
Die Hagebutten wurden von Karin Weinhandl, Zeichnerin/Fotografin/Kräuterpädagogin, mit ruhiger Hand und Tuschefeder aufs Papier gebracht.