lumbricus terrestris
[Regenwurm]
Wir arbeiten
im Bewusstsein, dass uns sowohl die Lebenskräfte der Natur als
auch unsere eigenen Kräfte geschenkt wurden. Deshalb ist nicht
Ausbeutung, das Letzte aus sich herausholen, unser Leitsatz, sondern
ein dosiertes Miteinander von Weingarten und Mensch. Es gilt, die
Grenzen zu erkennen – und diesen Horizont sanft zu erweitern.
Durch die bio-organische Wirtschaftsweise, gepaart mit dem Einsatz
von Kräuterauszügen, können wir zurückfinden zum
von der Natur Intendierten: zur Balance in den Weingärten und
letztlich auch zu einer Balance in uns selbst. Denn es ist nicht unser
Ziel, das Letzte, sondern das Beste aus unseren Pflanzen und aus uns
herauszuholen.
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Vielen ist
es ein Ziel, etwas mit Bestand zu schaffen. Dieses Ziel möchten
wir in unseren Weinen verwirklicht sehen: Wir versuchen, dass jeder
Wein sein größtmögliches Lager-potential ausschöpfen
kann. Das Feingliedrige, das unsere Weine auszeichnet, die Struktur,
die unsere Weine trägt und die Balance, die unsere Weine harmonisch
macht, sollen auch nach Jahren noch erlebbar sein. „Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand.“ (Darwin)
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